Redaktionelles
Redaktionelle Beiträge der Mitarbeiter
Die redaktionellen Beiträge haben das Ziel, den Mitarbeitern, völlig unzensiert, die Möglichkeit zu geben, über den eigenen Tellerrand zu schauen, die eigenen Aktivitäten und Notwendigkeiten im Handeln in den Weiten der Globalisierung zu artikulieren und damit besser zu verstehen.
Monat Februar 2012
Quod licet Jovi, non licet bovi.
Es widerstrebt mir zutieft, jemanden, der bereits unten liegt, nach zu treten. Das macht man nicht. Eine ganz, ganz kleine Ausnahme:
Ein altes lateinisches Sprichwort, das seine Allgemeingültigkeit bis heute erhalten hat.
„ Quod licet Jovi, non licet bovi“.
„Was dem (Gott) Jupiter erlaubt ist, ist noch lange nicht dem Ochsen gestattet.“
Daß der Umkehrschluß ebenfalls richtig ist, hat die aktuelle Situation gezeitigt.
„Was einem Ochsen gestattet ist, sollte vom (Gott) Jupiter vermieden werden“.
Wenn das gewöhnliche Volk auf Schnäppchenjagd geht, sollte der Bundespräsident dies tunlichst vermeiden.
Dazu paßt ein kleiner Aphorismus, wobei der ihm innewohnende philosophische Splitter
sehr bescheiden ausfällt:
Schnäppchenjagd ist gut,
wenn das Volk dies machen tut.
Diesen Spaß man völlig verkennt –
beim Bundespräsident.
Diese scheinbar an den Tag getretene Doppelmoral kann man am konkreten Beispiel ersehen, das die ganze Welt zu Recht beschäftigte, aber zum Alltag gehört.
Das konkrete Leben zeigt dies immer wieder.
Eines der bedauerlichen erlebten Beispiele des letzten Jahres - um konkret zu bleiben - besteht auch im Ausbremsen von gemeinnützigen Aktivitäten, wie zum Beispiel die Förderung des akademischen Nachwuchses durch das Forschungsinstitut Biopol.
Um so notwendiger bleibt es, stets Flagge zu zeigen, ganz im Sinne des Slogan des Forschungsinstitutes Biopol:
Unser Engagement hier und heute – für das zukünftig Erforderliche.
Wilfried Rühle
Januar 2012 – das EU Jahr für aktives Altern
Sicher ist es die Brisanz und die Vielschichtigkeit der Problematik, die nunmehr zum Aufruf des Europäischen Rates mit dem Europäischen Parlament führte. Sich der Verantwortung zu stellen, das Altern mit einer ausreichenden Lebensqualität ohne eine Kostenexplosion in einer noch nicht erkennbarer Quantität zu haben, zeigt, daß die Problematik auf ein politisches Level gehoben ist. Zu erinnern sei, daß auch die Gesetzesinitiative ( 17. Legislaturperiode, Drucksache 5529 )dokumentiert, daß unsere Politiker über eine sehr ausgeprägte Sachkenntnis verfügen und die so begründete „Nationale Strategie“ Lösungswege mit Gesetzescharakter aufzeigen. Aus der Komplexität der Aufgabenstellungen genießt die Prävention eine herausragende Bedeutung, die tatsächliche die Dimension einer „Nationalen Strategie“ hat. Ohne auf einzelne Komplexe eingehen zu wollen, greifen wir die Hinweise der letzten Monate auf, uns stärker auf diesem Gebiet mit unserem Know-how zu platzieren und sowohl in der Produktentwicklung, wie auch in der Aufklärung und Bildung eine wirkungsvollen Beitrag für das Gemeinwohl zu gestalten. Wir denken an solche Forschungen und Entwicklungen, die geeignet sind, über die Stärkung des Immunsystems die Gesundheitsfürsorge impulsgebend zu beeinflussen, oder solche Aktivitäten zur Fundierung der Darmkrebsverhütung gemäß der vorliegenden Patentanmeldung zu begleiten, um beispielhaft Notwendigkeiten konkret und erkennbar zu gestalten. Natürlich wird unser Standortwechsel des Institutes auch von diesen Erfordernissen geprägt werden.
Auch Ihr Beitrag ist gefragt. Gestalten wir den Slogan des Institutes: „Unser Engagement jetzt und heute – für das zukünftig Erforderliche.“
Unsere Kontaktadressen: email: forschungsinstitut-bp@web.de
Hotline : 015771744932
Monat März 2011
Quo vadis 2011 - das konkrete Leben gibt erste Antworten
"Quo vadis 2011" hieß es noch im Dezember 2010.
Ein Gespenst der möglichen Entwicklung war, die negative Ereigniskollision – Naturkatastrophen im Konsens mit dem Desaster einer durch Menschenhand bedingten Katastrophe.
Gebannt blickt man nach Japan, voller Solidarität und der tiefen Überzeugung im Herzen, schnell zu helfen. Alle Kraftt auf die Hilfe Japans zu konzentrieren , ist mehr als nur eine verbale Erklärung. Es bleibt ein humanistisches Anliegen, das im Zusammenrücken des Lösens von solchen Umweltkatastrophen neue Horizonte im gemeinsamen Vorwärtsschreiten schafft.
Dieses Gespenst einer negativer Ereigniskollisionen hat sich lebendig gemacht. Überlagert wird es noch vom Krieg in Nordafrika.
Wo liegen die Beweggründe für diesen Krieg und wie verändert sich die Welt? Fragen, die unsere Geschäftspartner sorgenvoll sehen.
Natürlich sind die wirtschaftpolitischen und strategischen Überlegungen unbestritten die Ausgangspunkte des Handelns, auch wenn der Anlaß bemerkenswert entwickelt wurde. Dazu kommt die Angstspychose, als verlorene Kolonialmächte der vergangenen Zeit tendentiell in eine Art Bedeutungslosigkeit schon in der Gegenwart und Zukunft fallen zu können. Das betrifft auch die USA – die Vielschichtigkeit der Probleme, die die USA nicht lösen können und werden – aus welchem Grund auch immer - sind ausreichend bekannt
Der Glaube, mit militärischer Macht Probleme lösen zu können, ist ebenfalls unbestritten eine Kategorie der Vergangenheit. Mit Bomben eine Demokratie herbeiführen zu wollen, ist zweifelsohne eine Perversion. Interessant ist es aber, in welchem geistigen Niveau sich die Überlegungen in den Argumentationen in den Medien angesiedelt haben. Interessant ist weiterhin, daß in der Geschäftswelt die divergierenden Interessen zur Sicherung der strategischen Punkte Nordafrikas zwischen Rußland und China sowie den USA und der Militärallianz mit einer zweifelsfreien Tatsächlichkeit verstanden und auch definiert werden..
Eine sehr eigenwillige Dynamik der Geschehensentwicklung kommt nun auf uns zu Die Umbrüche in den arabischen Regionen und Afrikas gestalten sich auch unter diesen Geschehnissen eindeutig. Das Nord – Süd - Gefälle gibt dieser Entwicklungsdynamik noch eine besondere Prägung. Allein die Gedanken daran, läßt in uns ein leichtes Gruseln entstehen..
Immer wieder wird die Frage in den Raum gestellt, ob es nicht besser gewesen wäre, die erneuten Kriegskosten und die des Wiederaufbaus sinnvoller Weise in die Föderung oppositioneller Bewegungen der Aufbruchsregionen bzw. in die Bildung zu investieren. Jeder vernuftbegabte Mensch würde hier zustimmen.
Schon beim Einmarsch in den IRAK war jedem klar, daß eine Bewegung weltweit in Gang gesetzt wird, die Instabilität erzeugt. Diese neuen Militäraktionen nun werden in Afrika, wie auch in den arabischen Regionen Positionen fördern, auch unter dem Aspekt "Demokratie nach Afrika bringen zu wollen", die eine wahrscheinliche Verlorenheit der Militärallianz mit UN -Mandat ersetzen wird, in welcher Form auch immer.
Und so wird der Ausgang der Militäraktionen auch bei Augenblickserfolgen erkennbar.
Die Verlierer stehen schon heute fest - weltweit.
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Monat Dezember 2010
Quo vadis - 2011?
Sicher ist es eine der bekanntesten Fragestellungen, die immer dann ihre Anwendung findet, wenn die Entwicklungsrichtung und deren Ziele nebulös erscheinen. Die Frage, ob der Weg bereits das Ziel wäre, hat einen hypotetischen Charakter.
Interessant bleiben die Diskussionen zwischen Geschäftspartnern auf jeden Fall, weil damit immer das Barometer der Stimmungen erkennbar wird, die wiederum eine der Grundlagen des Handelns sind. Dabei wird immer versucht, die Eckpunkte zu bewerten, die die gegenwärtigen Entwicklungsrichtungen in der Politik und Wirtschaft bestimmen.
Es scheinen tatsächlich nur eine kleine Anzahl von Punkten zu sein, die mit Sicherheit die individuelle Interpredation der weltweiten Entwicklungen bestimmen. Interessant bleiben immer die Interpredationen zu Problemkreisen wie z. B.:
1.Umweltdesaster - BP
Geradezu lächerlich wird die Aussage des BP – Chefs gewertet mit seinem Ausruf: “ zum Teufel, ich möchte gern wissen , wie so etwas passieren konnte.“ Dabei kann jeder Mittelklasseingenieur die Risiken aufzählen, die mit Tiefsee-bohrungen zusammenhängen.
Die Frage, die ableitend gleichsam im Raum steht, wie gehen wir mit solchen Katastrophen um? Was dann, wenn sie sich im atomaren Sektor abspielt? Was passiert, wenn es zu zeitgleichen Ereigniskollissionen mit Vulkanausbrüchen, Flutwellen und von Menschenhand geschuldeten Umweltkatastrophen kommt?
Die Interpretationen werden trotz apokalyptischer Tendenzen schnell verbunden mit Folgendem, um den Humor nicht zu vergessen.
2. Sex in der Steinzeit und das Heute
Nichts scheint heute provokativer oder gleichsam auch interessanter zu sein, als alle anderen Tagesereignisse.
Jetzt wissen wir es genau:
Neandertaler und Neumensch haben sich vor rund 60.000 Jahren langsam so vermischt, daß heute 1-4% des menschlichen Genom von unserem Neandertaler stammt. Wenn das so ist, könnte man nachfragen, wer diesen Maximalanteil von dem muskelprotzenden und weniger mit intelligenzbehafteten Vorfahren in seinem Genom hat. Schnell ist manch einer schmunzelt dabei, jemanden aus dem Bekanntenkreis oder gar aus der Politiker- oder Wirtschaftsszene diesen Maximalanteil zuzuweisen, wenn es um mangelnde Intelligenz gepaart mit Aggressivität, geringerer Körpergröße und größerer Korpulenz geht.
Sex zwischen dem Neandertaler und dem frühen modernen Menschen war zweifellos keine problembehaftete Aktion, sondern gehörte in den Bereich der Normalität. Warum auch nicht. Ist doch die Evolution nicht in solcher Geschwindigkeit vor sich gegangen, die einen plötzlichen Bruch mit den auch damals vorhandenen Gewohnheiten und Riten bedingt hätten.
Na klar, das ist verständlich – sagt der bewusste Normaleuropäer.
Das Schmunzeln vergeht sofort, wenn man die gegenwärtige Probleme der katholischen Kirche auf dem Gebiet des sexuellen Mißbrauchs aufgreift. Die Ernsthaftigkeit dieser Sache verbietet die Weiterführung von Gedankenspielen, auch wenn dies von einer gewissen Logik aus der menschlichen Entwicklung zu erklären aber auf keinen Fall zu verstehen ist.
Eins ist aber klar, daß mit einer Bestimmtheit gefragt wird, warum nicht rechtzeitig den Symptomen entgegen gesteuert wird, wenn man schon nicht die Ursachen beseitigen kann.
3. Finanzdesaster
Und da spannt sich der Bogen schnell zu den milliardenschweren Zuwendungen für die Staaten der EU, die sich rasant zum Negativbeispiel in der Stabilitäts-gemeinschaft entwickeln.
Von der Finanzkrise, zur Schuldenkrise, zur Wirtschaftskrise und nun welche?......Natürlich waren die Ursachen für die Krisen klar determiniert und die erkennbaren Entwicklungstendenzen auch.
Auch heute sieht jeder nun auch die verschuldete USA und keiner wagt auch nur darüber nachzudenken, was passiert, wenn sich hier der Kollaps offenbart. Was dann?
4. Dauerbrenner Israel / Palestina - das Pulverfass des Nahen Ostens
Sicher eine Tragik von besonderer Bedeutung, weil zu verspüren ist, daß die Regierung nicht das intellektuelle Potential zu haben scheint, zu verstehen, daß mit der bisherige Machtpolitik einschließlich der Kriege nur die weltweite Isolation eingetreten ist und wird, bedingt mit steten Verlust von Zukunftschancen. Da kann es den einen oder anderen Krieg noch geben - aber die Zeit scheint vorbei zu sein, mit Hilfe des Krieges bleibend Ziele verwirklichen zu können.
Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, die als Alternative immer wieder anklingt, eine demilitarisierte Zone aus Israel und Palästina zu bilden und mit einem Übergangsprotektorat der UNO ein friedliches Zusammenwachsen der Regionen gleich welcher Religion zu fördern - letztlich auch mit dem Bestreben, einen einheitlichen Staat zu etablieren, der alle Menschen der Regionen gleichberechtigt und friedlich zusammen leben läßt. Die Zwei - Staaten - Theorie scheint zeitlich offensichtlich bereits vertan.
5. WikiLeaks
Interessant ist es auf jeden Fall ein transparentes Denken und Handeln als eine neue Entwicklungsrichtung zu begreifen und zu verstehen. Mag es die einen oder anderen Widersprüche in den Auffassungen geben und Schweden sich tendenziell in diesem Moment der geistigen Engstirnigkeit hinzugeben bereit ist, werden wir damit leben wollen oder müssen, daß die globalisierte Welt auch globalisierte Informationen zur Verfügung gestellt bekommt. Jeder sieht, daß die Menschengemeinschaft erst am Anfang eines sehr interessanten Entwick-lungsprozesses steht.
Schlaglichtartig werden scheinbar 5 unterschiedliche Problemfelder aufgezeigt, die längst nicht die Komplexität des weltweiten Miteinander widerspiegeln können.
Sie alle haben aber eines gemeinsam. Sie hinterlassenen in der Entwick-lungsgeschichte der Menschheit bleibende Spuren. Aber auch im gegenwärtigen Denken und Handeln in der Politik und der Wirtschaft.
Quo vadis - 2011. Das ist die Frage. Die Antworten kommen nur zögernd.
Allen Freunden und Geschäftspartnern ein erfolgreiches Vorwärtstreben in einer friedlichen Welt - das ist unser Wunsch für 2011.
Monat Dezember 2008
Gedanken zum neuen Jahr 2009
Weltweites Desaster wirft zum Jahresausklang Schatten auf 2009
Zusammenbruch des Weltfinanzsystems, Beginn einer Weltwirtschaftskrise, Krieg. Was kann schlimmer sein? Die negative Ereigniskollision zum Jahresausklang wirft tragische Schatten, mit ebenso erheblichen tragischen Konsequenzen. Nur einige Aspekte bzw. Fragen zu dieser Tragik - allein der gegenwärtige Krieg im Nahen Osten verdüstert bereits das Zukunftsbild für 2009 - wie: 1. Welche Auswirkungen hat dies für die Zukunftsfähigkeit der dortigen Regionen? Sind solche Termini wie, „einen Krieg bis zum bitteren Ende“ führen, „neue Regierung herbei bomben“, „Jahrzehnte zurück bomben“ das Gedöns aus fehlender Intelligenz, fehlender Vernunft? Wer solche Losungen als Staatsdoktrin versteht, stellt sich dann in das weltweite „Aus“? Befürworten vernunftbegabte Menschen den Rückfall in eine militärische Machtpolitik ohne Zukunftschancen? Es ist eine Frage. 2. Welche Auswirkungen hat dies auf die dortigen Regionen? Die prowestlichen arabischen Ländern stehen unter großen Druck, der in Veränderungen seinen Ausgleich finden wird – mit welchen Konsequenzen? Es ist eine Frage. 3.Welche Auswirkungen hat der Krieg auf das Image der europäischen Demokratie? Schweigt man zum Zerbomben, zum Töten, verspielt man dann in der weltweiten Runde etwa die Glaubwürdigkeitkeit? Es ist eine Frage. 4. Welche Auswirkungen hat dies auf die deutschen Parteien, etwa die SPD? Wenn der Vicekanzler Steinmeier nicht sozialdemokratische Positionen zum Krieg manifestiert, hat er dann bereits seine Zukunftschancen verspielt? Es ist eine Frage. Die Liste der Fragen ist lang. Fragen auf Fragen. Die Tendenz in den Aussagen möglicher Antworten kann uns erschrecken. Gerade deshalb sollte man das Denken und Handeln ganz unter der bekannten Maxime anpeilen: Peacefull live together.
Das ist keine Frage. Das ist die Notwendigkeit. In diesem Sinne wünschen wir allen Freunden und Geschäftspartnern alles Gute für das neue Jahr.
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25 Jahre Innovationspreis Berlin - Brandenburg 2008 – wie weiter?
Am 5. Dezember 2008 wurde der Innovationspreis vergeben an:
· Siemens,
· Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin,
· Leibnitz Institut für Kristallzüchtung,
· Institut für Experimentelle Radiologie der Charité.
Zweifellos sind das gute Resultate angestrengter wissenschaftlicher Tätigkeiten in den genannten Forschungsinstituten und von Siemens.
Aber wo bleibt die Klein-und Mittelständige Industrie, wo bleibt beispielsweise die Biotechnologie, wo sind die Ergebnisse aus dem Komplex nachwachsender Rohstoffe?
Gibt es keine?
So schön wie die Veranstaltung war und die anschließenden Fachgespräche bei einem guten Glas Bier oder Wein, wurden doch Fragen in den Raum gestellt, die sich sicherlich auch aus dem Inhalten des Talks mit Wirtschaftssenator Wolf und Brandenburgs Wirtschaftsminister Junghans ergeben, nicht zu wissen, was sich aus der Weltwirtschaftskrise noch ergeben kann.
Auch unter diesem Aspekt war das Verständnis der Anwesenden in der Diskussion gross, den genannten Instituten die Anerkennung unter nachfolgender Argumentation zu kommen zu lassen.
Dass Siemens berechtigt einen Preis gewonnen hat, ist zweifelsfrei von der dargestellten Innovation ebenso richtig wie auch zur Hilfe der Überwindung des angeschlagenen Images.
Trotzdem war die Diskussionen von dem Wunsch geprägt, wieder an die Wurzel zurückzukehren und auch den „ Kleinen“ eine Chance einzuräumem, zumal diese „Kleinen“ mit vermarktungfähigen Weltneuheiten aufwarten.
Unter dem sich erhöhenden Druck des Marktes wird das aber nicht möglich werden, da alle die Institutionen, die öffentliche Mittel erhalten, in der Zeit knapper Kassen ihre Lobby ergebniswirksam mobilisieren werden, q.e.d. 2008. Eine Realität, die man akzeptieren muss. Und so klingt es im Munde der Veranstalter geradezu peinlich, verstärkt Handwerksbetriebe zur Teilnahme im Jahre 2009 zu ermuntern.
Deshalb ist es gerade richtig zu sagen, eine Fortschreibung des bisherigen Procedere des Innovationspreises geht an den Erfordernissen des Lebens vorbei. Dies unter dem Aspekt, daß beispielsweise die Milliarden € Beträge für Banken und Großunternehmen zwar ein aktuelles Problem abfedern können aber nur diejenigen Unternehmen sich am Weltmarkt unter den Bedingungen der sich nun etablierenden Weltwirtschaftskrise positionieren können, die mit Innovationen aufwarten werden. Dass dieser Prozess im Interesse der Sache erst recht stimuliert werden sollte, bleibt ebenfalls unbestritten.
Innovationspreis 2009 für Berlin und Brandenburg?
Vielleicht ist es tatsächlich gut, hier die privaten Initiativen stärker zu forden.
Wir könnten uns vorstellen, daß der Preis „ Silberner Pelikan“ des Forschungsinstitutes Biopol in Biotechnologiepark Luckenwalde e.V. durchaus geeignet ist, insbesondere den Klein- und Mittelständischen Unternehmen Anerkennung und Würdigung für Innovationen zumindest auf dem Gebiet der nachwachsenden Rohstoffe aus Anlass des Forschungssymposiums 2009 Berlin-Brandenburg zukommen zu lassen.
Vielleicht kann das nur eine kleine Initiative sein. Aber es ist eine.
Monat September
Finanzkrise und nun?
Grossartig, wie selbstbewusst der Präsident Bush nunmehr mit dem 700 Millarden Programm den Ausweg aus der Finanzkrise aufzeigte.
Die Fähigkeit, schnell auf das organisierte Desaster reagiert zu haben, soll nach den Worten des Präsidenten, die Weltmacht USA bestätigen. Ähnlich horrenter Unsinn wurde auch in verschiedenen Medien abgeblasen. Viele Medien bezeichneten Bush dagegen als "größten Witzbold "der Geschichte. Wäre die Situation nicht so ernst, wäre das eine gute kabarettistische Einlage und der "Dussligkeitsorden 1. Klasse", verliehen durch die Weltgemeinschaft, wäre dem Bush sicher.
Aber selbst der bescheidene Otto- Normalverbraucher spürt immer mehr, dass mit dem weltweitem Finanzdesaster ein absolut neuer Zeitabschnitt eingeläutet ist.
Nur zaghaft, ja ängstlich werden die Fragen nach den Konsequenzen gestellt.
Und die Vielschichtigkeit der Konsequenzen werden dabei immer mehr entdeckt. Ob das die Gestaltung der globalen Machtinteressen betrifft, oder die Zuspitzung der weltweiten sozialen Probleme, die Rückwirkungen auf die deutsche Wirtschaft, auf den eigenen Arbeitsplatz. Anfangs mit Erstaunen und dann mit einem sich ständig vertiefenden Verdruss scheint man die Situation hinzunehmen, mit den Finger auf den blöden und gierigen Ami zeigend, hier und da bewusst vergessend, dass auch unter anderem die deutschen Banken schnelles spekulatives Geld sichern wollten bzw. wollen. Auch wenn dies eine sehr simplifizierte Widerspiegelung gegenwärtiger Stimmungen zu seien scheint, wird der Kreis derer doch tagtäglich grösser, die feststellen, dass die Milliadenausschüttungen des Staates für die notleidenden Banken und Schlüsselindustrien nie und nimmer die Situation bereinigen, sondern wie bereits erwähnt, tatsächlich ein neuer Zeitabschnitt eingeläutet ist, auch für uns in Deutschland. Zumindest setzten die verordneten Kurzarbeiten erneut Zeichen. Da staunt, der bewußte Otto- Normalverbraucher: „schönen Dank für´s Bescheidsagen, dass wir jetzt in die Weltwirtschaftskrise segeln“ und wurschtelt eben so weiter wie auch unsere gesamte Administration unterschiedlichster Coleur im Streit , was nun zu tun wäre. Der eine oder andere weist resignierend darauf hin, dass auch in der letzten Phase der Existenz der DDR von der damaligen Regierung nur eine schwache Interpretation der damaligen Situation vorgenommen wurde, ohne die Fähigkeit zu haben, noch offensiv Probleme lösen zu können. Heute wie damals, hat aber das Sprichwort eine prägnante Aussage: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“
Heute scheint sich auch das Handeln unserer lieben Regierung auf die Aussage zu beschränken, zukünftig den Banken stärker auf die Fingen schauen zu wollen und punktuell mit Milliarden € Augenblickserfolge im Abdämpfen der Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise zu erzielen . Sicher ist das nicht falsch. Aber, aber, aber- es gibt keine Bewältigungstrategie, nur einzelne Aktionen. Und einzelne Aktionen werden logischer Weise auch kontrovers diskutiert. Das ist das eigentliche Desaster. Wie sollte diese Bewältigungsstrategie auch aussehen? Einig ist man sich nur in der Feststellung, dass das Weltfinanzsystem zusammengebrochen ist. Dass dies nachhaltige Auswirkungen und generelle Veränderungen bringt, ist leider noch keine gegenwärtige Erkenntnis, die aber unter dem weltweitem Druck auf jeden Fall - früher oder später - kommt.. Das wissend, sollte niemand resignieren, sondern muss den Finger in die Wunde legen und auf Veränderungen dringen.
Welche?
Einige Aspekte des Standpunktes:
1. In der globalisierten Welt wird der Wettbewerb auf den Mäkten weiter zunehmen. Marktbereinigungen sind die Folge.
2. Dem wachsenden Wettbewerbsdruck wird nur der überstehen, der mit einer entsprechenden Kreativität und Innovationen die Nase vorn behält.
3. Also sind Forschung und Entwicklung entsprechend den Markterfordernissen vorausschauend in neuen Dimensionen zu puschen. Bildung, Wissenschaft und Forschung werden zum Gradmesser des Erfolges. Jedem, der diesen Prozeß aktiviert, muß - ohne wenn und aber - geholfen werden.
Das betrifft auch unseren Biotechnologiepark als ein Zentrum der Kreativität, die flakierenden Bedingungen seiner Nutzung.
Auch hier gibt es bereits eine Reihe von Vorschlägen. Deshalb braucht man nicht nur nach „oben“ zur Bundesregierung zu schauen, sondern sollte den Nachdruck organisieren, dort wo er ebenfalls als richtig und notwendig erscheint.
4. Die Banken müssen sich ihrer neuen Rolle ebenfalls bewußt werden. Dass dies ein differenziertes Bild heute bereits erkennen läßt, kann nicht verwundern. Positiv sei die LBB erwähnt, die auf die Klein-und Mittelständischen Unternehmen zugeht. Negative Beispiele zu benennen, haben wir uns zur Zeit noch verkniffen.
Um auf die Eingangs gemachte Bemerkung zur Auszeichnung mit dem „Dussligkeitsorden“ zurückzukommen, folgendes:
Das Forschungsinstitut Biopol im Biotechnologiepark Luckenwalde e.V. hat als Preis für gute kreative Leistungen unseres akademischen Nachwuchses den „ Silbernen Pelikan“ kreiert (der Pelikan ist im Stadtwappen als Symbol einer tiefen Fürsorge).
Vorschlag:
Vielleicht sollte auch jährlich als Preis der „ graue Hemmschuh“ der Institution übergeben werden, die sich in dieser Aufbruchssituation als das Negativum der Region profiliert.
Das hat sicher nicht nur einen interessanten Unterhaltungswert, sondern sorgt auf jeden Fall auch für Veränderungen.
Monat Mai
2008 - das Jahr der Kriege, Naturkatastrophen - und das konkrete Wir?
Kriege und Naturkatastrophen sind ohne Frage die Realität. Wenn man noch dazu die Statements der Politiker hört, könnte man nur weinen.
Aber das wäre falsch. Zum Leben gehören nicht nur diese unschönen Dinge, sondern auch die Schönheit der Natur und des Lebens, die uns letztlich den unerschütterlichen Optimismus für eine vernünftige Zukunftgestaltung - im Großen wie im Kleinen - gibt. Dazu gehört auch das verschmitzte und vielleicht auch glückliche Lächeln, wenn man vor dem Ergebnis der eigenen Arbeit steht und es wie folgt interpretieren kann:
Natur tut gut
Die geschützte Rezeptur® - für Ihr Wohlbefinden durch Schönheit
Es ist umstritten, wie der legendere Ötzi, der Mann aus dem Eis, vor 5.000 Jahren in den Alpen um´s Leben kam.
Es ist dagegen sicher, dass er sozusagen in seiner Reiseapotheke unseren Pilz Fomes Fomentarius für Heilzwecke bei sich trug.
Es ist umstritten, ob der Eid des Hippokrates - als erstes sittliches Grundgesetz des Ärztestandes von ihm selbst stammt.
Es ist dagegen sicher, dass er als der berühmteste Arzt des Altertums, Heilwirkungen des Pilzes Fomes Fomentarius vor rund 2400 Jahren beschrieb - als Segen der Natur für die Menschheit und das gilt bis heute.
Es ist umstritten, ob Aglycon Mycoton GmbH das beste biotechnologische Unternehmen der Welt ist.
Es ist dagegen sicher, dass wir heute als einziges Unternehmen diesen Naturwirkstoff mit der ebenso einzigartigen Geschichte von der Steinzeit bis Heute für Kosmetika produzieren und nutzen können.
In einer weltweit einzigartigen und geschützten Rezeptur treten unsere Kosmetika in
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Für die junge und reifere Haut – CGM® .
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Monat Februar 2008
Das „Ja“ zur umfassenden Nutzung nachwachsender Rohstoffe sowie alternativer Energien und das „Ja“ zur Kernenergie als ein schizophrener Widerspruch unserer Zeit?
Der Artikel „Kernenergie kontra Klimawandel?“ (Veröffentlichung vom Dezember 2007) hat viele und auch kontroverse Diskussionen ausgelöst. Kennzeichnend für die Diskussionen waren folgende Kernaussagen: als Ausgangspunkt der Überlegungen
- Die Sorge, um die mangelde Fähigkeit der Politiker, auf der Grundlage der bestehenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zeitnah Bewältigungsstrategien entwickeln und realisieren zu können, die das einvernehmliche Leben mit der Natur in Wohlstand und Frieden sichern könnte.
- Die Sorge, um die mangelnde Fähigkeit der Politiker, außenpolitische Entscheidungen zukunftsorientiert in diesem Sinne treffen zu können. Das betrifft als Teil dieser Feststellung, die weltweite Unfähigkeit Friedensstrategien wirksam werden zu lassen, stattdessen der noch unterschiedlich ausgeprägte Glaube, international auftretende Probleme mit militärischer Gewalt lösen zu können in Sinne einer nachhaltigen Duchsetzung und Festigung von Machtinteressen.
- Daraus resultierend, die mangelnde Fähigkeit der Politiker das Heute und das Morgen richtig zu erkennen, gestalten zu können und im Zusammenhang mit der Komplexität gesellschaftspolitischer Prozesse in der weltweiten Globalisierung die vorhandenen Widersprüche offensiv und human einer Lösung zu zu führen.
Ableitend von diesen Grunderkenntnissen wird unter anderem darauf verwiesen,
· daß die Expansion von Windkraftanlagen zwar richtig und endlich ist, aber niemand in der unmittelbareren Nähe dieser Anlagen wohnen oder gar leben möchte;
· die alternative Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen im Zusammenhang mit der Verknappung der Lebensmittelgüter sogar als eine Perversifizierung der eigentlichen Grundidee gesehen wird;
· mit dem gleichen Widerspruchscharakter die Nutzung und der Ausbau der Kernenergie gesehen wird, deren Notwendigkeit interessanter Weise nicht in Frage gestellt wurde.
Letztlich lassen zum Einen diese Aussagen die Sorge um eine gesicherte Zukunft deutlich erkennen, zum Anderen auch den Optimismus einer sich langsam vollziehenden Fähigkeit, rechtzeitig doch noch das zukünftig Erforderliche auf den Weg zu bringen. „ Ich glaube an die Vernunft des Menschen“ – als die Maxime von Albert Einstein - bestätigt sicher als richtig den weltweit eingeschlagenen Weg zur umfassenden Nutzung nachwachsender Rohstoffe und alternativer Energien in den neuen Dimensionen im Einklang mit der Nutzung und dem Ausbau der Kernenergie, auch wenn noch nicht alle sich daraus ergebenden Probleme und Widersprüche gelöst sind.
Bestätigt uns ebenfalls, mit unserer Firmenphilosophie, ein kleines Mosaiksteinchen in diesem Entwicklungsprozeß sein zu wollen und zu können.
Zurückkommend auf die eingangs gestellte Frage ergibt sich die eindeutige Antwort:
Nein !
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Monat Dezember 2007
„Auld Lang Syne“ - Gedanken zum neuen Jahr 2008
Sicher ist dieses alte schottische Lied und der Text von Robert Blums seit nunmehr fast 250 Jahren ein angenehmer Ohrwurm, der aus vielen Kehlen zum Jahreswechsel erklingen wird. Und sicher werden dabei rhythmisch beide Arme zu einem „ V “ erhoben, Lichter schwenkend. Es sind gleichsam Emotionen, die durch den Gesang artkuliert werden im Sinne des Verabschiedens des Alten und gleichzeitig solidarisierend und vorwärts schauend, das Neue erfolgreich in Angriff nehmen zu wollen.
Vielen gehen dabei die letzten Monate des Jahres durch den Kopf, sei es der Erfolg oder Mißerfolg, Glück oder Unglück, im Großen wie im Kleinen.
Sicher ärgert sich jeder über die Ignoranz der USA zum Klimawechsel oder wird immer nachdenklicher, wenn er die Berichterstattungen zu den Kriegen in aller Welt zur Kenntnis nehmen muß. Ganz zu schweigen, vom Nord- Süd- Gefälle , das immer mehr eine nicht zu kalkulierende Dynamik zu erhalten scheint.
Aber meistens sind es die kleinen Dinge des Lebens , die auch die persönliche Sphäre betreffen, die das Leben bestimmen.
Da sind Behörden, um konkret zu bleiben, die die Zulassung als Ballaststoff ablehnen unter anderem mit der Begründung der Nichtverdaulichkeit . Oder ein Patentanwalt im Norden von Berlin, der mit seinem Pfusch auch noch eine schönes Honorar einklagen kann .
Sicher kann jeder diese Beispiele beliebig ergänzen.
Aber wir halten es immer mit dem lebensbejahenden Optimismus der letzten Strophe des Liedes „Auld Lang Syne“ in der Übersetzung von Oswald Scharnosky und das Leben gibt uns damit recht, optimistisch zu bleiben, Probleme im Vorwärtsschreiten und offensiv zu lösen, erfolgreich zu sein.
In diesem Sinne - unseren Dank an alle Freunde und Geschäftspartner für die gute Zusammenarbeit 2007, für die Zuverlässigkeit und das Vertrauen - verbunden mit unserer gleichzeitigen Verpflichtung für 2008, noch besser zu sein.
Aglycon Mycoton GmbH
wünscht allen Freunden und Geschäftspartnern
ein erfolgreiches Jahr
2008
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Kernernergie kontra Klimawandel ?
Warum Atomkraftwerke
Energiegewinnung, ohne CO2 – dem Klimakiller, scheint schon eine Existenzfrage der Menschheit zu sein.
Aus Materie Energie - ohne CO2- Ausstoß - zu gewinnen, hört sich nicht nur gut an, sondern ist die zukunftsorientierte Möglichkeit ,wenigstens partiell, dem Energiedilemma erfolgreich zeitweise ausweichen zu können. Warum?
1. Daß die fossilen Brennstoffe sich dem Ende neigen, ist hinreichend bekannt.
2. Daß alternative Energien diese Lücke nicht vollständig ausgleichen können, weiß auch jedermann.
3. Daß Energiesparen zwar wichtig und bedeutsam ist, löst aber auch bei größter Sparsamkeit nicht das Ernergiedesaster.
Richtig ist weiterhin,
1. daß die weltweit zunehmenden Bevölkerungszahlen den Energiebedarf erhöhen.
2. der eintretende Klimawandel aus mehreren Gründen, ebenso.
Das alles kann wahrscheinlich auch der absolute Laie nachempfinden: die Nutzung der Kernenergie ist / wird Bestandteil der Existenzfrage für die Menschheit.
Wenn dies alles richtig und logisch ist, kann man davon ausgehen, daß die Weichen in der Politik und Wirtschaft dementsprechend gestellt werden. Das gilt auch unabhängig davon, ob sich die Erfordernisse der Nutzung der Kernenergie als bedeutsame Erkenntnis durchsetzen oder nicht. Das gilt auch unabhängig davon, ob alle Fragen der Sicherheit, mit Stichtag heute, positiv beantwortet werden können oder nicht.
Immer leiser werden deshalb die Stimmen, die an Katastrophen wie Tschernobyl erinnern. Immer leiser werden die mahnenden Stimmen, die nicht wissen, wohin mit dem Atommüll, usw., usw. . . . . .
Fest steht somit unverrückbar eindeutig :
Der Zug zur verstärkten Nutzung der Kernenergie ist bereits abgefahren und keiner kann ihn aufhalten.
Wie ist der Stand?
Atomstrom in % vom Energeiaufkommen global und nach ausgewählten Regionen /Länder
weltweit 16 %
Europa 31 %
BRD 28 %
Frankreich 75 %
Das entspricht der Energieproduktion von über 210 Atomkraftwerke weltweit.
Ca. 30 Atomkraftwerke sind im Bau, über 100 werden weltweit geplant,
Zuwachsraten – weit über 50%!
Probleme
3 Schwerpunkte aus der Gesamtproblematik:
1. Dieser Expansion von Atomkraftwerken steht das zunehmende Defizit von geförderten Uranerz entgegen. Diese reichen ungefähr ebenso lange , wie die fossilen Brennstoffe.
2. Endlagerung des Strahlenmülls
wird vorerst von der Dringlichkeitsliste ausgeblendet
3. Reaktorsicherheit
ist und bleibt ein Damoklesschwert
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Kernfusionsreaktoren in abschätzbarer Zeitachse
Defakto stellt der Kernfusionsreaktor eine gezähmte Wasserstoffbombe dar , die sukzessiv Energie abgeben kann. Die erste kontrollierte Kernfusion gelang 1970 mit Tokamak 3 in der damaligen Sowjetunion. Nach Ansicht der meisten Experten ist eine kommerzielle Nutzung von Kernfusionsreaktoren frühestens in fünfzig Jahren ! zu erwarten. Der erste Versuchsreaktor, der mehr Energie erzeugen soll, als zum Aufbau des Fusionsplasmas benötigt wird, ist der ITER, dessen Planungsphase kürzlich abgeschlossen wurde und dessen Plasma-Betrieb 2016 beginnen soll. Die Europäische Union, die USA, Japan, die Volksrepublik China, Russland, Indien und Südkorea gaben am 28. Juni 2005 nach langen Verhandlungen den Startschuss für den Bau dieser Versuchsanlage. Sie soll in Cadarache in Südfrankreich mit Kosten von insgesamt 9,6 Milliarden € aufgebaut und 20 Jahre lang betrieben werden.
Das würde bedeuten, daß der technologische Anschluß der nächsten Generation in Form eines Kernfusionsreaktor rechtzeitig (Problem- zeitlich begrenzte Verfügbarkeit von Uranerz) der Menschheit zur Verfügung gestellt werden könnte.
Zum anderen wird deutlich, daß der technologische Wettlauf voll im Gange ist.
Das betrifft natürlich auch die Fragen, denen sich die Aglycon Mycoton GmbH mit dem Kurchatov - Forschungsinstitut Moskau gestellt hat, technologische Lösungen für radionuklide Dekontaminationen und Reduzierungen der radionukliden Abfallvolumina anzubieten.
Um zur Ausgangsfrage als Überschrift zurück zukommen, stellt man fest:
die Kernkraft ist zwar kein alleiniger Klimaretter, aber ein unverzichtbarer Bestandteil.
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Monat November
Kurchatov Institut Moskau - eine erste Adresse, wenn es um Atomkraft geht
Wer war Kurchatov ?
Am 7.Januar 1960 starb in Moskau der Atomphysiker Igor Kurchatov, der die Arbeiten zur Entwicklung der sowjetischen Atombombe leitete. Am 29. August 1949 wurde die erste sowjetische Atombombe gezündet .Kurchatov arbeitete anschließend am sowjetischen Wasserstoffbomben - Programm (1953). Später forderte er eine friedliche Nutzung der Nukleartechnologie und trat verstärkt gegen weitere Nuklearbomben-Tests ein. Er leistete viele wichtige Beiträge zur Theorie der Atomkerne, thermonuklearen Reaktionen und zur Plasmaphysik. Weitere bedeutsame Forschungen Kurchatovs galten der gesteuerten Kernfusion.
Nach ihm ist das Kurchatov - Institut in Moskau benannt.
Noch heute ist dieses Forschungszentrum Kurchatov - Institut führend auf den Gebieten der Atomphysik, der Plasmaphysik und – chemie, der Atomkraft, der kontrollierten Thermonuklearfusion. Die gigantischen Versuchsanlagen widerspiegeln nach wie vor die Fähigkeiten, forschungs- und anwendungsseitig ebenfalls nach wie vor - international mitsprechen zu können bzw. absolut führend zu sein.
AKW- Sicherheit, ein geschäftsträchtiges Feld
Kurchatov- Institut öffnet die Tresore für Know-how- transfer.
Kein Wunder, daß nach dem kalten Krieg und der damit verbundenen sukzessiven Öffnung, Kooperationen zur friedlichen Nutzung der Kernenergie sowie der Lösung von Problemen aufgebaut werden, da hier ein großer Know-how- transfer Ost- West realisiert werden kann.
Scheinbar unbeachtet von der Öffentlichkeit werden Fragen der Reaktorsicherheit, Havarievarianten u.a.m. auch von Klein-und Mittelständischen Unternehmen aufgegriffen, die solche Kooperationen als Grundlage für die Entwicklung von Nischenprodukten sehen und ausgestalten können.
So hatte zum Beispiel das Forschungsinstitut Biopol im Biotechnologiepark Luckenwalde e.V. zum letzten Forschungssymposium deshalb auch Experten aus dem Kurchatov - Institut zu Gast, die Fragen der Adsorption von Radionukliden und Schwermetallen aus verseuchtem Wasser darstellten ( Adsorption of radionuclides and heavy- metals on the basis of biosorbents for liquid wastes treatment*)
Ein zentrales Thema bei der Nutzung von Atomkraft zur Energieerzeugung ist und bleibt: was geschieht bei einer Havarie im Atomkraftwerk? Radioaktiv verseuchtes Wasse zum Beispiel, das bei Havarien von Atomkraftwerken eine gigantische vorprogrammierte Umweltkatastrophe bedeuten kann, gilt es durch gute effizienteTechnologien aufzufangen und zu entsorgen. Das betrifft auch die Flächendekontamination.
Havarievarianten dafür zu entwickeln, ist der Kooperationsschwerpunkt, den die Firma Aglycon Mycoton GmbH aus dem Biotechnologiepark Luckenwalde bereits seit einigen Jahren mit diesem Institut verbindet.
Gute Lösungsansätze wurden auch zum Problem des radioaktiven Abfall entwickelt.
Kern des Kooperationsgeflechts besteht darin, daß die deutsche Firma dem russischen Forschungsinstitut Biosorbenten zur Verfügung stellt. Die ausgezeichneten Adsorptionseigenschaften dieses Biosorbenten werden in Moskauer Institut getestet. Die Testergebnisse werden gemeinsam als Adsorptionstechnologie für Radionuklide zur wesentlichen prophylaktischen Säule im Havariegeschehen von Atomkraftwerken entwickelt werden. Einer Technologie, die dem Sicherheitsbedürfnis der Menschheit bei expandierenden AKW, entgegen kommt.
*Abstract" kann unter info@aglycon-mycoton.net bestellt werden